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Rechtliches

Infolge der EU-Dienstleistungsfreiheit nach §56 AEUV dürfen ab dem 01.Mai 2014 osteuropäische Firmen Dienstleistungen in Deutschland und anderen EU-Staaten anbieten.

Seitdem dürfen osteuropäische Dienstleistungsfirmen eigene Arbeitskräfte, die in ihrer Heimat sozialversicherungspflichtig angestellt sind, nach Deutschland entsenden.

Auftragnehmer sichert dem Auftraggeber in seinem Dienstleistungsvertrag zu, dass für die entsendete Arbeitskraft eine Kranken-, Unfall -, und Haftpflichtversicherung besteht und der in Deutschland gültiger Mindestlohn an die Betreuungskraft gezahlt wird. Auf dieser weise ist eine solche Beschäftigung für Sie und für die Arbeitskraft absolut gesetzkonform.

Was leistet die Pflegekraft?   

Die Pflegekraft wohnt in dem Haus oder der Wohnung der zu betreuenden Person und befindet sich in einer 24 Stunden Rufbereitschaft. Sie leistet dabei große und kleine Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilisierung), Hilfe bei der Haushaltsführung (Einkaufen und Essenvorbereitung, Reinigung), soziale Betreuung (Spaziergänge, Begleitung bei Arztbesuchen, Vorlesen usw.) Eine Pflegekraft darf nur eine hauswirtschaftliche und helfende Arbeit leisten, die keine spezielle pflegerische Fachkenntnisse erfordert, wie es z.B. bei der Intensivpflege notwendig ist.

Unterkunft und Verpflegung

Der Pflegekraft muss im Haus der zu betreuenden Person unentgeltlich eine ausreichende Verpflegung und ein Zimmer zur alleinigen Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Das Zimmer muss sauber, möbliert und verschließbar sein. Wenn der Pflegekraft kein eigenes Bad zu Verfügung gestellt wird, muss eine Mitbenutzung eines Bades mit Wanne oder Dusche jederzeit gewährleistet werden.